Über den Autor

Über den Autor

Mein Name ist Marco Pellegrino.

Ich bin 29 Jahre alt und studiere an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Romanistik (Italienisch/Spanisch) und Anglistik/Amerikanistik. Ich bin seit nunmehr zehn Jahren auf verschiedenen Ebenen linkspolitisch aktiv.

Mein aktives politisches Leben begann im Jahr 2006, als ich in die SPD eintrat (welcher ich jedoch 2011 den Rücken kehrte). Neben dem Engagement für die Jusos in der SPD in Minden-Lübbecke war ich vor Allem im außerparlamentarischen Bereich aktiv und organisierte in meiner Heimatstadt Minden (Westfalen) mehrfach den Bildungsstreik mit. In diese Zeit fielen auch meine ersten antifaschistischen Aktivitäten. Nach dem Abitur im Jahr 2010 führte mich mein Weg nach Halle (Saale), wo ich seither lebe und studiere. Auch in Halle bin ich seit mehreren Jahren in vielerlei Hinsicht politisch aktiv, so bin ich u.A. Gründer der halleschen foodsharing-Gruppe und einer der Initiatoren des antifaschistischen Bündnisses NO Halgida. Für mein Engagement für foodsharing Halle wurde ich im September 2014 mit dem dm-Engagementpreis „HelferHerzen“ ausgezeichnet. Seit Oktober 2015 vertrete ich die Studierenden der Neuphilologien im Studierendenrat der MLU.

Neben meinen politischen Aktivitäten bin ich auch journalistisch tätig, so habe ich bisher Artikel für die Studierendenzeitschrift hastuzeit, das Stadtmagazin Blitz! sowie für die anarchistische Monatszeitschrift „Graswurzelrevolution“ verfasst. Darüber hinaus verfasse ich regelmäßig Blogbeiträge, z.B. auf dem Blog www.foodsharing-halle.de .

Für die zapatistische Bewegung interessiere ich mich bereits seit einiger Zeit und ich habe  lange mit dem Gedanken gespielt, mich intensiver mit der Thematik auseinanderzusetzen. Tiefer in die Materie eingestiegen bin ich dann auch im Frühjahr diesen Jahres, als ich mich dazu entschloss, Multiplikator für das Kaffeekollektiv Aroma Zapatista aus Hamburg zu werden. Seit Mai 2016 helfe ich dabei mit, zapatistischen Kaffee in Leipzig und Halle zu vertreiben. Für mich war das der Anlass, mich mit dem Anbau des Kaffees in Chiapas sowie mit der zapatistischen Bewegung an sich zu beschäftigen. Die erste inhaltliche Anregung und Motivation dazu erhielt ich bereits im Sommer vergangenen Jahres, als ich am Institut für Romanistik an der MLU ein Seminar zum Thema „Kolonialismus und Ernährung“ belegte und zum ersten Mal einen umfassenden theoretischen Überblick darüber bekam, mit welchen politischen, sozialen und wirtschaftlichen Konsequenzen der Anbau von Kaffee in vielen lateinamerikanischen Ländern verbunden ist und inwiefern sich dbzgl. auch heute noch koloniale Strukturen fortsetzen. Seither nimmt das Thema eine zentrale Stellung in meiner persönlichen politischen (Weiter-) Bildung ein. Im Rahmen meines Studiums werde ich auch zukünftig zu diesem Thema arbeiten.